Kurzer Einblick in die wissenschaftlichen Testverfahren

Um seinem Anspruch an einen Standard zur Bewertung des IT-orientierten Intelligenzprofils gerecht zu werden, beruht die Entwicklung und Verifizierung des IT IQ auf etablierten wissenschaftlichen Verfahren der psychologischen Diagnostik. Dies schließt die Realisierung mehrstufiger Tests mit entsprechenden Probandengruppen zur Verifizierung der Validität und Reliabilität ein. So wurde bspw. eine gesicherte Abgrenzung zu herkömmlichen Intelligenztest sicher gestellt, um dem Kriterium der Diskriminanzvalidität zu genügen. Als zusätzliche Reliabilitätsprüfung wurden die Ergebnisse von Probanden-Chargen anhand von Bildungs- und Karrierehöhe sowie Berufserfahrung miteinander korreliert.

Fachintelligente Qualitäten stehen über dem Spezialwissen

Bezogen auf die informationstechnische Ausrichtung operiert der IT IQ mit den drei zentralen Themenfeldern Applikationen, Infrastruktur und Prozesse. Da es sich bei dem Zertifikat nicht um einen Wissenstest handelt, ist der IT IQ darauf fokussiert, die Leistungsqualität innerhalb der Fachgebiete auch durch logisches oder schlussfolgerndes Denken ermittelbar zu machen. Insofern steht kein tiefes Spezialwissen in diesen drei Themenfeldern sondern der logische Umgang mit breitem IT-Wissen im Vordergrund.

Grundsätzlich gilt für den IT IQ: Die Normstichprobe umfasste 131 Personen. Der Z-Wert des Kolmogorov-Smirnov-Tests erreicht eine asymptotische Signifikanz von p = .349 und liegt somit deutlich über dem Signifikanzniveau einer relevanten Abweichung von der Normalverteiliung (p < .05), womit die Normalverteilung des Testwertes in der vorliegenden Stichprobe angenommen werden kann.

  • Bearbeitungsdauer: ca. 90 min. 
  • Objektivität und Geschlechterfairness sind gegeben
  • Reliabilität (Cronbachs Alpha): Subskalen: .632 - .813; Gesamtwert: .884
  • Validität: 
    • Kriteriumsvalidität: Signifikanter Mittelwertsunterschied zwischen IT-Fachkräften und Personen gleichen Intelligenzniveaus aus anderen Branchen
    • Konvergente Validität: Signifikanter Zusammenhang von .587 zu allgemeiner Intelligenz (Bochumer Matrizen Tests BOMAT; Hossiep, Turck, Hasella, 2001)

Details zur Zusammensetzung der Normstichprobe sowie zu allen Gütekriterien (Ökonomie, Fairness, Objektivität, Reliabilität und Validität (Inhalts-, Konstrukt- und Prognostische Validität)) können dem Testmanual entnommen werden. Dieses können Sie jederzeit selbstverständlich völlig kostenlos und unverbindlich anfordern: Manual anfordern

Fachwissenschaftliche Verantwortung

Prof. Dr. Ayelt Komus

Prof. Dr. Oliver Braun



Prof. Dr. Uwe Schmitz

Methodologische Verantwortung

Dr. Niklas Gebele